TU Berlin – FZS Forschungszentrum Strangpressen

Wir gratulieren!

Am 17.12.2018 hat unser ehemaliger Kollege Herr Felix Gensch erfolgreich seine Dissertation verteidigt.

Um kurz vor 11 Uhr am Montag, den 29.12.2018, war es vollbracht. Unser ehemaliger Kollege Herr Felix Gensch hat erfolgreich seine Dissertation verteidigt und seine Promotion mit Auszeichnung abgeschlossen. In seiner Dissertation mit dem Thema „Grundlegende Charakterisierung des Strangpressprozesses pressnahtbehafteter Magnesium-Hohlprofile: Experimentelle und numerische Betrachtungen“ beschäftigte sich Herr Gensch eingehend mit der Analyse der Pressnähte in verschiedenen Magnesiumlegierungen, die über eine Brückenmatrize zu Hohlprofilen stranggepresst wurden.

Sein gewonnenes Wissen setzt Herr Gensch bereits im Rahmen seiner neuer Tätigkeit als Innovationsmanager bei der INGWERK GmbH ein. Dort berät er unter anderem Unternehmen, die in der Herstellung und Verarbeitung von Magnesiumprofilen einen Zukunftsmarkt sehen.

Neues Forschungsprojekt zum 1.11.2018

Zum 1. November 2018 haben wir mit der Bearbeitung eines neuen Forschungsprojektes begonnen.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) geförderte Projekt mit dem Titel „Bestimmung der Zusammenhänge zwischen Crashverhalten stranggepresster Aluminiumprofile und Fertigungsprozessen durch Experimente und Simulation“ wird gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) in Freiburg sowie dem Institut für Kraftfahrzeugtechnik und Mechatronik der Hochschule Heilbronn durchgeführt. Die im Projekt angestrebten Ergebnisse beruhen auf einer Verknüpfung vertiefter Kenntnisse aus den Bereichen Werkstofftechnik, insbesondere Aluminiumwerkstoffen, Fertigungstechnik, der Werkstoffprüfung und der numerischen Simulation komplexer Verformungs- und Versagensvorgänge sowie der Verknüpfung diskreter und kontinuierlicher Simulationsmodelle. Die Anwendung des aus diesen Untersuchungen abgeleiteten Modells wird die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen, z.B. Hersteller von Aluminiumwerkstoffen, Strangpressprodukten, Zulieferer in den Branchen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt und Schienenverkehr sowie Dienstleister für Konstruktion, Simulation und Software nachhaltig verbessern.

IGF Vorhaben Nr.: 20289 N

Neuer Mitarbeiter seit 1.10.18

Zum 1. Oktober 2018 hat Herr Stefan Kuhnke seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Strangpressen aufgenommen.

Herr Kuhnke wird Arbeiten zu dem Thema „Innovatives, modulares Werkzeugkonzept für das Buntmetall-Strangpressen“ durchführen. Dieses im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes wird gemeinsam mit der WEFA Innotec GmbH in Singen durchgeführt. Auf Basis innovativer Ansätze zur Beschreibung des Material- und Reibverhaltens werden in dem Projekt Simulationsmodelle zur realitätsgetreuen Abbildung des Strangpressens von Buntmetallrundstangen und -hohlprofilen entwickelt. Die Ergebnisse der Simulation stellen dann die Grundlage für die Entwicklung, Untersuchung, Beurteilung und Anpassung innovativer, modular aufgebauter Werkzeugkonzepte dar.

ZIM Förderkennzeichen: ZF4094204US8

FZS auf der ALUMINIUM 2018

Das Forschungszentrum Strangpressen wird in diesem Jahr erstmalig mit einem eigenen Stand auf der weltgrößten Aluminium-Messe vertreten sein.

Die Messe ALUMINIUM 2018 findet vom 09. bis zum 11. Oktober 2018 auf dem Messegelände in Düsseldorf statt. Den Stand (Standnr.: 10I45) des Forschungszentrum Strangpressen finden Sie in der Magnesium Area in Halle 10. Neben unseren Entwicklungen im Bereich der Magnesiumwerkstoffe werden wir dort auch über unsere Tätigkeiten der Weiterentwicklung des Strangpressens von Aluminiumwerkstoffen informieren.

Wir freuen uns, Sie an unserem Stand auf der ALUMINIUM 2018 begrüßen zu dürfen. Falls Sie Interesse an einem Besuch haben, kontaktieren Sie uns bitte, damit wir Ihnen eine Eintrittskarte zukommen lassen können.

Neuer Mitarbeiter zum 01. Juni 2018

Zum 01. Juni 2018 beginnt Herr Janne-Max Heydrich-Bodensieck als neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter seine Tätigkeit am Forschungszentrum Strangpressen.

Herr Heydrich-Bodensieck wird Arbeiten zu dem Thema „Werkzeugbeschichtungen beim Strangpressen von Bunt- und Schwermetallen“ durchführen. Im Rahmen dieses vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes werden gemeinsam mit dem Institut für Oberflächentechnik der TU Braunschweig Modifikationen der Oberflächen von Strangpresswerkzeugen entwickelt, um so die Standzeit und Genauigkeit von Werkzeugen für das Strangpressen von Kupferwerkstoffen zu erhöhen.

IGF Vorhaben Nr.: 19862 N